Inside be quiet!

30.07.2019
Was sind eigentlich Dezibel?

„maximal 15,5 dB (A)“ - so bewerben wir unsere 140mm Silent Wings 3 Lüfter. Aber was sind eigentlich Dezibel? Was bedeutet das A, und wie kann man die 15,5 einordnen?

„A“ steht für den „Frequenzfilter A“, der dem Messgerät zugrunde liegt, um Schallsignale in eine Zahl umzuwandeln. Man benutzt ihn, um das menschliche Gehör nachzuahmen, also den Hörbereich zwischen 20 Hertz und 20 Kilohertz. 0 dB(A) entspricht der Hörschwelle. 10 bis 15 Dezibel ist das Atmen während des Tiefschlafs aus einem Meter Entfernung. Eine Unterhaltung ist zwischen 40 und 60 Dezibel laut, bei einem Presslufthammer kommen wir etwa auf 100 Dezibel. 130 dB(A) gilt allgemein als Schmerzgrenze.
Dezibel sind dabei abhängig von der Entfernung der verursachenden Geräuschquelle, da der Schalldruck an Intensität einbüßt, je länger sich die Schallwelle ausbreitet. Nun gibt es die berühmte Formel, dass die Geräuschquelle um etwa 6 dB(A) ansteigt, wenn sich die Distanz zwischen Richtmikrofon und Quelle halbiert. Dadurch denken viele, dass sich alle sechs Dezibel die Lautstärke verdoppelt. Das ist falsch. Es verdoppelt sich die Schalldruckintensität. Unter Akustikern gilt die Faustregel, dass sich erst mit der Verzehnfachung der Schallintensität das subjektive Hörempfinden verdoppelt - und das passiert bei 10 Dezibel.

 

Stellt man zehn Silent Wings 3 nebeneinander, so verzehnfacht man nur die Schallintensität - die Lautstärke wird aber lediglich verdoppelt. Das reine Lüftergeräusch von High-End-Lüftern ist also beim Silence-PC gar nicht so das Problem – es sind vielmehr andere Klangquellen wie Grafikkarten, Luftströmungen oder elektrische Geräuschen der Spulen und Kondensatoren.